Tunisia

Sehenswert 1

Cap Bon

Das der Halbinsel den Namen gebende Cap Bon liegt im äußersten Norden der Halbinsel. Von dort sind es etwa 140 km bis nach Sizilien. Südlich davon, an der Ostküste, befinden sich Kerkouane und Kelibia. Entlang der Südküste kommt man über Nabeul nach Hammamet (Golf von Hammamet), zwei bei Touristen sehr beliebte Orte. Von dort gelangt man über Grombalia nach Soliman (Tunesien) (Golf von Tunis). Nördlich befinden sich die Zembra-Inseln.
Die Halbinsel Cap Bon entspricht in ihren Grenzen dem Gouvernorat Nabeul.
Das Gebiet wird landwirtschaftlich intensiv (Zitrusfrüchte, Oliven, Weinbau, Getreide) genutzt.

Kultur im Norden von Cap Bon

Über Menzel Temime gelangen Sie nach Kelibia, der Heimat des bekannten Muscat sec de Kelibia. Eine Festung beherrscht das Stadtbild. Seine Bedeutung lag vor allem in der strategischen Lage, denn vom 150 m hohen Festungshügel ließ sich die Durchfahrt zwischen östlichem und westlichem Mittelmeer gut beherrschen. Heute sieht der Besucher zuerst das Wohnviertel, danach die touristische Zone und dann den sehenswerten Hafen. Aus dieser Stadt stammt der hervorragende Weisswein Muscat de Kelibia- bitte unbedingt probieren! Weiter nördlich liegt Kerkouane, eine wenig bekannte karthagische Ruinenstätte. Bei Ausgrabungen im Jahr 1962 entdeckte man einige interessante Fundstücke wie etwa die Prinzessin von Kerkouane, ein
Sarkophagdeckel aus Holz, wo das Gesicht der Göttin Astarte eingeschnitzt ist.
Nabeul ist eine typische Küstenstadt, in der es sich gut leben lässt. Alte Viertel verbinden sich hier mit lebendigen Ladenstraßen. Die Fülle des Souks spiegelt die Bedeutung des hiesigen Kunsthandwerks wider. Und wenn Wochenmarkt ist, dann wird Nabeul zur wahren Hauptstadt dieser landwirtschaftlichen Gegend. Die Markstände sind voll von leckeren Waren in tausend Farben wie Zitrusfrüchte, Erdbeeren oder Blumenblüten zum Destillieren.

 

 

 

 

 

 


El Haouaria Wer durch die Landschaft Richtung El Haouaria fährt, bemerkt das Städtchen alsbald durch zahlreiche Windräder und ein auffallend großes Minarett. Wind und Falkenflug passen prima zusammen. Der Ort ist berühmt für sein alljährliches Falkenfestival im Frühjahr und ist zudem Überflugsgebiet tausender Zugvögel. Der kleine Marktort El Haouaria liegt in einer bewaldeten Region am Rande des Caps. Man findet hier bis zu 400 m hohe Steilklippen.Die Felsenküste wurde von jeher stark von Falken bevölkert, deshalb hat die Falkenzucht schon eine lange Tradition.
Korbous Wer über Sidi Daoud an die Küste nach Korbous reisen möchte, muss über Serpentinenstraßen fahren, bis
die Bucht von Tunis den Blick erfreut. In Korbous ist es meistens recht voll. Kein Wunder, denn die beiden Heilquellen hier wurden bereits von den alten Römern genutzt – insbesondere von den wohlhabenden! - und erfreuen sich auch heute unter den Tunesiern größter Beliebtheit. Es handelt sich um sehr schwefelreiche Quellen, die insbesondere Hauterkrankungen, aber auch Arthritis und Asthma lindern. Eine der Quellen fällt gar als Miniatur-Wasserfall zum Meer ab. Das Wasser hat etwa 50 Grad Celsius. Man findet in der näheren Umgebung noch weitere Quellen neben denen, die zu Kurzwecken benutzt werden.

Dougga

(Dougga Nouvelle) ist ein Ort im tunesischen Gouvernement Beja. Er liegt 520 bis 600m über dem Meeresspiegel. Das arabische Dougga ist die direkte Nachfolgesiedlung der numidisch-römischen Stadt Thugga. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts lag das moderne Dorf im Gebiet der antiken Stadt. Im Rahmen der archäologischen Ausgrabungen wurden die Einwohner Douggas dann aber schrittweise in das Tal des Oued Khalled umgesiedelt, wo einige Kilometer südlich der antiken Stadt an der Straße nach Le Kef eine neue Siedlung entstand.
Das heutige Dougga ist vor allem durch die Ruinen der antiken Stadt Thugga, die schon im 4. Jahrhundert v. Chr.
von den Numidern gegründet wurde, bekannt. In einer schönen Landschaft aus Wiesen und Olivenhainen am Rande der Monts Teboursouk gelegen befindet sich in der Nähe der antiken Stadt auch die heute noch genutzte Quelle Aïn Mizeh. Der Ort besitzt eine Moschee, ein Hamam, zwei Cafés, einige kleine Läden und eine Santitätsstation.

 

 

 

 

 


 

Seit 1997 ist ein 25 Hektar großes Gelände mit Ruinen von Thugga zum Weltkulturerbe erklärt. Das römische Theater bot in einem Halbrund 2.500 Sitzplätze. Vom Platz der Windrose geht es zum Markt, zum Kapitol und den Thermen. Gut erhalten ist der Triumphbogen des Severus Alexander. Ruinen einer Kirche geben Zeugnis von der frühen Verbreitung des Christentums.

El Djem

Stadt des drittgrößten Amphitheaters der römischen Welt
El Djem oder El Jem ist eine Stadt mit 18.302 Einwohnern (2004) im Zentrum Tunesiens (Gouvernorat Mahdia), gegründet auf den Ruinen der antiken Stadt Thysdrus. Sie ist berühmt für ihr römisches Amphitheater. Die Stadt beherbergt ebenfalls ein Museum, in dem die archäologischen Entdeckungen ausgestellt werden, die mit dem Amphitheater zusammenhängen.
Es ist mit einem Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauern das nach dem Kolosseum von Rom und dem römischen Amphitheater von Capua drittgrößte Theater des Römischen Reiches. Es wurde 238 unter Proconsul Gordianus I. gebaut und sollte wahrscheinlich dazu dienen um Kämpfe von Gladiatoren, öffentliche Hinrichtungen Christenverfolgung und andere
Zirkusspiele abzuhalten. dazu kam es aber nicht. Die EW von El Jem nutzten es, um sich vor den römischen Steuereintreibern (EL Jem = Olivenölproduzent) zu verbarrikadieren.

 

 

 

 

 

 

Die Römer rissen eine Seitenfront ab um dies zu verhindern. Man kann dort auch heute noch die Löwengruben und Gefangenenzellen sehen, die zum Teil aufwändig restauriert wurden. Trotz einer partiellen Zerstörung, die auf die Nutzung als Steinbruch für die Errichtung El Djems zurückzuführen ist, ist es noch erstaunlich gut erhalten, und man nimmt an, dass es bis zum 17. Jahrhundert gänzlich unzerstört blieb. Noch heute wird es für Konzerte genutzt (jährl. Jazz - Festival).
Anmerkung: Das Theater wurde nicht von den Römern errichtet, sondern von den reichen Einwohnern von El Jem. Die Römer hatten ein Amphitheater für 2000 Personen errichtet (die Reste sind
in El Jem noch zu sehen). Die reichen Einwohner (Olivenölproduzenten) El Jems wollten aber für alle Einwohner ein Theater bauen und taten dies. Es entstand das o.g. Amphitheater für ca. 35.000 Zuschauer.
Das Amphitheater von El Djem wurde 1979 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Kairouan

Stadt der 300 Moscheen
Die Stadt, sie ist die 4 heiligste, wurde um 670 von den muslimischen Arabern unter 'Uqba ibn Nâfi' als Stützpunkt für die Eroberung Nordafrikas gegründet. Da die Flotte von Byzanz das Mittelmeer beherrschte, erfolgte die Gründung im sicheren Landesinneren. Kairouan entwickelte sich bald zum Zentrum der arabischen Kultur und des Islam in Nordafrika. Die Stadt spielte auch bei der Arabisierung der Berber und der Lateinsprecher im Maghreb eine bedeutende Rolle.
Kairouan war Hauptsitz der arabischen Statthalter von Ifriqiya und später die Hauptstadt der Aghlabiden. Im Jahre 909 übernahmen die ismailitischen Schiiten, die Fatimiden unter der Führung von Abu Abd Allah
asch-Schi'i die Macht in Ifriqiya und machten Kairouan zu ihrer Residenz. Die religiös-ethnischen Spannungen mit der streng sunnitischen Bevölkerung der Stadt zwangen sie allerdings, ihre Machtposition in der von ihnen gegründeten Hauptstadt al-Mahdiya an der östlichen Meeresküste auszubauen, um von dort aus das Zentrum des fatimidischen Kalifats gegen 972–973 nach Kairo (al-Qâhira = "die Siegreiche") zu verlagern. In diese Zeit fällt die Eroberung Kairouans durch den Ibaditen Abu Yazid, der zwischen 944-946 mit Unterstützung der sunnitischen Bevölkerung der Stadt die Hegemonie der Fatimiden kurzfristig unterbrechen konnte. Mitte des 10. Jahrhunderts hatte Kairouan mehr als hunderttausend Einwohner und eine aus den umliegenden Bergen abgeführte Wasserversorgung mit zahlreichen Zisternen in der Stadt und unter der Hauptmoschee. Nach dem endgültigen Abzug der Fatimiden übernahm die fatimidischen Vasallendynastie, die Ziriden, die Macht über Ifriqiya. Unter ihrem bekanntesten Herrscher al-Mu'izz b. Bâdis (1016–1062), der sich um die Gunst der sunnitischen Bevölkerung bemühte, erlebte die Stadt ihre letzte Blüte in ihrer Geschichte. Im Jahre 1054 überfielen die Beduinenstämme der Banu Hilâl und Banu Sulaim als eine von den Fatimiden Kairos beauftragte Strafexpedition gegen die abtrünnigen Ziriden die Stadt und zerstörten sie nahezu vollständig. 1057 floh al-Mu'izz nach al-Mahdiya und gab Kairouan und seine Umgebung der Plünderung frei. Durch den Aufstieg der Küstenstädte, vor allem Tunis, unter den Hafsiden verlor die Stadt immer mehr an Bedeutung.
Die Medina von Kairouan schließt an die Moschee an und umfaßt etwa 100 Hektar dicht bebauten Gebietes. Umgeben ist die Altstadt von einer mehrere Kilometer langen Stadtmauer, die von der "Hauptstraße" der Medina findet man die Üblichen Touristenläden, aber sobald man diese verlässt findet man freundliche Schneider, die Schuhstraße und Teppichhändler, die unaufdringlich sind.
Die Moschee von Hammamet ist die älteste Moschee auf dem Afrikanischem Kontinent und wurde Mitte des 7. Jahrhunderts erbaut. 836 erfuhr sie ihre wichtigste Umgestaltung. Das Gebäude
umfaßt etwa 8000qm und diente als Gebetsstätte, Bildungsanstalt und Festung. Eine 8m hohe Mauer umfaßt Innenhof und Gebetsraum. An der Nordseite des Innenhofs steht das 60m hohe Minarett, von dem aus der Muzzin fünfmal täglich zum Gebet ruft. Der Innenhof selbst ist mit Steinplatten ausgelegt, die das Wasser auffangen und in die darunterliegende Zisterne leiten. Der Gebetssaal hat eine flache Decke, die von antiken Säulen getragen wirdIn der Mosche darf der Innenhof vormittags von Besuchern betreten werden, die Türen zum Gebetssaal stehen offen und man kann hineinsehen und fotografieren.

Karthago

Karthago, dessen Gründung im mythologischen Dunkeln liegt, war unter verschiedenen Namen bekannt, ehe sie ihren - lateinischen - Namen erhielt. Die Aussagen antiker Autoren über die Lage und Gestalt der Stadt sind nicht immer eindeutig. Die Stadt soll aus einer Vorstadt, der Unterstadt und aus dem Ortsteil Byrsa (Altstadt?) bestanden haben. Archäologische Funde sind selten, weil die Römer nach den Punischen Kriegen die Stadt zerstört hatten.
Die beiden Häfen für die Handelsflotte und die Marine (Kothon) befanden sich in der Unterstadt. Die Agora vermutet man nördlich des Marine-Hafens. Eine Stadtmauer sicherte die Stadt, die am Ende der Punischen Kriege etwa 700000 Einwohner
gehabt haben soll. Damit gehörte sie zu den Metropolen des Mittelmeerraums. Nördlich von Byrsa befanden sich die Totenstädte (Nekropolen) Karthagos.
Die punische Stadtmauer diente zwar der Verteidigung. Aber auf geradezu moderne Art teilte sie die Stadt auch in Wohnviertel und Gewerbegebiete.

 

 

 

 

 

 

 

Die schmutzigen und stinkenden Handwerksbetriebe, wie Gerbereien und Metallverarbeitung, mussten vor den Stadttoren bleiben. Dort entstand ein eigenes Industriegebiet.
Eine starke Kriegsflotte schützte die karthagischen Handelsschiffe - ihre Galeeren waren berühmt und gefürchtet. Blickte man hinunter auf die antike Stadt, so fiel eine eigenartige, runde Anlage auf. Der Kriegshafen ist das am besten gehütete Geheimnis der Karthager.
Auch die punische Stadt Kerkouane, östlich von Karthago direkt am Meer gelegen, wurde von den Römern zerstört. Es bleibt ein Rätsel, warum Kerkouane nicht wie andere Orte zu römischer Zeit wieder aufgebaut wurde. Gerade deshalb aber kann man hier mehr über die Struktur einer
punischen Stadt und damit der punischen Gesellschaft erfahren.
Die Regierungsgewalt lag bei den Sufeten, zwei von den Kaufleuten aus den eigenen Reihen auf Zeit gewählte Repräsentanten. Könige hat es in Karthago nicht gegeben, persönliches Machtstreben wurde so verhindert. Das politische Handeln zielte auf den wirtschaftlichen Erfolg der ganzen Stadt. In gewisser Weise scheint hier eine Art Demokratie verwirklicht doch nicht für alle. Keine Stadt des Altertums ist denkbar ohne Sklaven. Ihre Muskeln waren die Motoren der Antike. Zum Sklaven konnte jeder werden: durch Armut, Menschenraub, Kriegsgefangenschaft, oder durch wirtschaftliche Not.

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Chott el Djerid

Der Chott el Djerid ist ein Salzsee im Süden Tunesiens. Zusammen mit seinen Fortsetzungen Chott el Fedjadj und Sebkhet el Hamma hat er eine Fläche von 7.700 km² und eine West-Ost-Ausdehnung von ca. 200 km von der algerischen Grenze bis fast zum Mittelmeer. Damit handelt es sich um das größte Salzseengebiet der Sahara.
Der Chott el Djerid befindet sich in einer abflusslosen Senke in einem tertiären Grabenbruch. Der Salzsee wird durch Wasserläufe aus den nördlichen Bergen, die herausgespülte Salze mit sich führen, gespeist. Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen (Jahresniederschlag 100 mm, Höchsttemperaturen bis 50° C) verdunstet das Wasser und die Salze kristallisieren
zu einer trockenen Kruste, unter der sich tiefer Schlick befindet. Im Sommer trocknet der Chott fast völlig aus und wird zu einer Salztonebene. Nach Regenfällen im Winter und Frühjahr werden große Teile des Chotts überflutet oder verschlammen. Vor allem im Sommer treten bei hochstehender Sonne Luftspiegelungen (Fata Morganas) auf.

Seinen Namen erhielt der Salzsee von der nördlich gelegenen Oasenregion Bled el Djerid. Die Hauptorte dieser Region sind die Oasenstädte und früheren Karawanenstationen und Nefta. Südlich des Chott el Djerid beginnt die Vollwüste mit den östlichen Ausläufern des Grand Erg Oriental. Südostlich des Salzsees befindet sich das Oasengebiet Nefzaoua mit den Hauptorten und Douz. Während der französischen Kolonialzeit wurde eine dammartige Piste aufgeschüttet, die Tozeur mit Kebili verbindet. Diese war zwischenzeitlich unpassierbar geworden, 1979 wurde jedoch eine ganzjährig passierbare asphaltierte Dammstraße angelegt. Neben der Straße sieht man heute noch die ursprünglich in die Salzkruste gesteckten Palmwedel, an denen sich jahrhundertelang Wanderer, Kameltreiber und seit dem 20. Jahrhundert auch die Jeepfahrer orientierten.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es Pläne, den Chott el Djerid durch einen Kanal mit den Meer zu verbinden und somit zu einem riesigen See zu machen. Der Plan scheiterte jedoch, weil sich herausstellte, dass die Oberfläche des Chott geringfügig über dem Meeresspiegel liegt.
Vor dem Bau der Dammstraße war die Überquerung des Chott el Djerid aufgrund der tückischen Salzkruste oft gefährlich. Oberflächlich ist er zwar mit einer dicken Salzkruste bedeckt, die an einigen Stellen fest genug ist, um Lastwagen auf ihr fahren zu lassen.
Aus dem 14. Jahrhundert ist das spurlose Verschwinden einer Karawane mit 1000 Kamelen und ihren Treibern überliefert.

Hammamet

Ein Paradies für den Strand-Urlaub
Hammamet an der nordöstlichen Küste Tunesiens (65 Kilometer von Tunis gelegen) ist die heimliche Hauptstadt der Region Cap Bon. Alljährlich strömen Touristen aus aller Welt in das kleine Städtchen, um hier Urlaub zu machen. Und warum? – Das liegt wohl auf der Hand: Das milde Klima, die breiten Sandstrände, das schöne Hinterland, ein umfangreiches Angebot an Hotels und eine Vielzahl verschiedener Sportmöglichkeiten sind es, was das Touristenherz höher schlagen lässt. Hammamet bietet also ideale Vorraussetzungen für einen Urlaub in Tunesien. Wer sagt denn, dass man im Urlaub nur am Strand liegen muß?

Auch diejenigen, die im Urlaub aktiv werden wollen, sind in Hammamet genau richtig. Besonders die Hotelanlagen in dem neuen Feriengebiet Hammamet – Yasmine (etwa 12 Kilometer von Hammamet) bieten neben einem schönen Sandstrand ein umfangreiches Sportangebot an. Neben einem modernen Yachthafen gibt es zwei gut gepflegte Golfanlagen: Der Hammamet Golf Course Yasmine verfügt über ein 18 – Loch- und für Anfänger über ein neun Loch Gelände. Auch der Hammamet Golf Course Citrus besitzt zwei Bahnen. Die Anlage liegt in einem Olivenhain und wurde um sechs Seen angelegt. Ebenso Taucher kommen auf ihre Kosten. Die Tauchbasen bei dem Hotel Le Sultan und dem Hotel Club Venus verfügen über Tauchschule und Equipmentverleih. Wer dann nach soviel Sport noch ein wenig das Nachtleben genießen will, wird auch nicht enttäuscht werden. Die zahlreichen Restaurants, Cafes, Diskotheken, Nachtklubs und Kasinos bieten viel Abwechslung, so daß der Urlaub mit Sicherheit nicht langweilig wird.

Die Geschichte Hammamets

In der Antike lag hier die kleine Römersiedlung Pupput, an die nur noch wenige Ruinen erinnern. Rund um die Stadt gibt es heiße Quellen, die bereits die Römer für ihre Bäderanlagen nutzten. Der Name der Stadt leitet sich von dem arabischen Wort „hammam“ (Bad) ab. Das türkische Bad (Hammam) erfreut sich noch heute großer Beliebtheit und ist auch für Ausländer zugänglich.
Der eigentliche Ort Hammamet entstand vermutlich erst im 15. Jahrhundert. Zum Teil wurde er von Seeräubern als Stützpunkt verwendet. Anschließend stand er kurze Zeit unter spanischer Herrschaft.
Hammamet wurde bereits früh touristisch erschlossen. Nach dem ersten Weltkrieg verbrachten zahlreiche Maler
und Literaten, wie Oskar Wilde, Paul Klee und viele andere, hier ihren Urlaub. Als der eigentliche touristische Boom einsetzte, wurde darauf geachtet, dass viele Hotelanlagen im Stil der regionalen maurischen Tradition errichtet wurden.

Zentrum in Hammamet : Die Medina

Das Herzstück Hammamets ist die kleine übersichtliche Medina, direkt gelegen an der Küste. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und wird komplett von Steinmauern umgeben. Der zentrale Platz der Altstadt ist am Haupttor. Von hier aus gelangt man direkt zu den belebten Souks, in denen die „unverzichtbaren“ Mitbringsel aus dem Urlaub angeboten werden. Die Region ist traditionell bekannt für ihr Stickereigewerbe. Entgegen anders lautender Aussagen von Einheimischen, kann man sich auch ohne Führer auf eine Erkundungstour durch die Gässchen der Medina wagen.
Südwestlich der Medina stößt man auf die goldbraune Kasbah. Die Festung aus dem 15. Jahrhundert wurde 1602 von 300 Malteserrittern erobert. Von
ihren Türmen hat man einen sehr schönen Ausblick auf Stadt und Küste. Wer sich danach ein wenig ausruhen möchte, ist in dem angegliederten Terrassencafe über den Wipfeln der Medina gut aufgehoben. In dem Bazar der Kasbah wird vor allem Silberschmuck feil geboten.

 

 

 

 

 

 

 


Die Seitengassen in der Medina sind weniger belebt. Hier gibt es zwei Moscheen. Die große Moschee stammt aus dem 15. Jahrhundert und die Sidi Gailani wurden 1798 erbaut. Im Osten der Medina, außerhalb der Stadtmauer findet man einige alte französische und italienische Gräber.
Nordwestlich von der Medina liegt ein Platz mit einem Taxenstand, Bushaltestellen und der Touristenbahn zu den Hotels. Dort beginnt das Zentrum des modernen Hammamets. In diesem neueren Teil der Stadt gibt es einen kleinen malerischen Fischerhafen. Die Uferpromenade wird von Cafes bevölkert und läd zum Flanieren ein.
Die zwei Hauptgeschäftsstraßen Av. Habib Bourguiba und Av. de la Republique sind
die Verkehrsachsen in Richtung Norden nach Sousse und in Richtung Osten nach Nabeul. Seit 1979 verfügt die Neustadt zudem über ein modernes Einkaufszentrum mit zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Reisebüros und der Post.

Das Centre Culturel

Eines der schönsten Gebäude in Hammamet ist das heutige Centre Culturel International, eine in den 20er Jahren erbaute Villa eines rumänischen Millionärs. 1964 wurde in der herrlichen Gartenanlage ein Theater gebaut. Genießen Sie in Ihrem Urlaub eine der beeindruckende Ballet-, Musik- oder Theateraufführungen in dieser Einrichtung!

Aktivitäten

Hammamet mit seinen endlos langen Stränden ist ein lohnendes Ziel für Unterwassersportler. Klares Wasser, Felsküsten, Korallen und viele bunte Fische erwarten den ambitionierten Taucher, der in mehreren an der Küste gelegenen Zentren Tauchkurse oder Trips zu den umliegenden Inseln buchen kann. Delfine, Kraken und verlassene Schiffswracks warten in dieser zauberhaften Unterwasserwelt darauf, entdeckt zu werden. Das Kontrastprogramm zur Unterwasserwelt sind Wüstensafaris, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Dromedars sind diese ein besonderes Urlaubsabenteuer. Golfplätze in der Umgebung und Reitclubs außerhalb der Hotels bieten weitere attraktive Angebote für die Freizeitgestaltung in Ihrem Urlaub.

Pupput

Pupput liegt 70 km im Südosten von Karthago, an der Kreuzung der Landstraßen, die Clupea mit Thuburbo maius und Karthago mit Hadrumetum verbinden. 300 m im Norden der antiken Siedlung befindet sich der Teil der Nekropole, der zurzeit erkundet wird. Auf dieser 5 000 m² großen Fläche wurden rund 1 400 in Mausoleen, eingefriedeten oder offenen Landstücken verteilte Gräber erfasst und mehr als die Hälfte unter ihnen ausgegraben. Diese Zahlen drücken hinlänglich Entschluss und Willen des Staatlichen Kulturerbe-Instituts aus, diese Totenstadt zu dokumentieren. Seit 1996 im Rahmen einer Präventivaktion vorgenommene Grabungen und Erkundungen erlauben die Behauptung, dass die Grabzone wenigstens 7 ha bedeckte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Studium der den Tod angehenden Gesten und dies über einen langen Zeitraum, um daraus Fortbestand und Brüche festzuhalten, da sie die Dynamik einer Gesellschaft ebenso zum Ausdruck bringen wie der kulturelle Anpassungsprozess, den sie animieren. Zwischen einheimischer, römischer oder bereits romanisierter Bevölkerung fallen die Grabriten und Gedenkzeremonien in den Bereich der antiken Traditionen, aber auch der neuen Erfahrungen, entstanden aus den jeweiligen Konfrontationen, häufig täglich unter der Herrschaft des römischen Imperiums. Weder die den Tod angehenden Gesten noch der den Toten vorbehaltene Raum waren unveränderlich. Die Grabungen von Pupput widmen sich ihrer Geschichte.

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